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Der Fahrplan im Oberland wirkt: über 1.600 zusätzliche VVT-Jahreskarten

Ein gutes Jahr nach dem großen Fahrplanwechsel im Dezember 2024 zieht der VVT eine erfreuliche Bilanz: Die StammkundenInnenzahl stieg seitdem in den betroffenen Regionen deutlich - im Bezirk Imst um fünf Prozent und sogar um 19 Prozent im Bezirk Landeck.

Zug Tiroler Oberland

Zug Tiroler Oberland © VVT, Foto: Julian Raggl

Mit dem Fahrplanwechsel vor gut einem Jahr wurden verschiedene Änderungen umgesetzt, die die Anbindung in der Region verbessern und mehr als eine halbe Million Mehrkilometer für Schiene und Bus pro Jahr bringen.

Bus und Zug im Takt

Zu den Maßnahmen gehören Anpassungen an Taktungen, neue Anschlüsse zwischen Bus und Bahn sowie der Ausbau von Knotenpunkten. Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Verbindungen ab Innsbruck in Richtung der Bezirke Imst und Landeck. Die umfassenden Maßnahmen zur Ausweitung und besseren Taktung des öffentlichen Verkehrs im Oberland zeigen deutliche Wirkung.

In beiden Bezirken gibt es eine deutliche Steigerung bei den StammkundInnen: Und zwar um fünf Prozent im Bezirk Imst und um 19 Prozent im Bezirk Landeck.

„Tirol ist zu einem Öffi-Land geworden. Die Zahlen belegen eindeutig, dass der massive Ausbau des öffentlichen Verkehrs in ganz Tirol Früchte trägt. Der VVT hat mittlerweile rund 198.000 Stammkundinnen und -kunden. Über 1.600 neue JahreskartenbesitzerInnen im Oberland sind erfreulich und bedeuten, dass immer mehr Menschen im Alltag und in der Freizeit das Auto gegen Bus und Bahn eintauschen, wenn das Öffi-Angebot passt“, freut sich Mobilitätslandesrat Renè Zumtobel.

StammkundInnen in Imst und Landeck in genauen Zahlen

Im Bezirk Imst erhöhte sich die Zahl in einem Jahr um 500 auf 10.795 StammkundInnen. Im Bezirk Landeck stieg die Zahl auf 6.851, was einem Plus von über 1.100 Dauerkarten innerhalb eines Jahres entspricht.

Knotenpunkte Ötztal Bahnhof und Landeck/Zams

Ins Ötztal gibt es mit dem REX und getakteten Busverbindungen eine halbstündige gleichmäßige Verbindung, auch die Busse ins Pitztal wurden mit dem REX vertaktet, sodass sich eine stündliche Verbindung ergibt.

Am Bahnhof Landeck/Zams Bahnhof wurde die Regiobuslinie 220 in Richtung Serfaus/Fiss/Ladis stündlich ausgebaut und mit dem Anschluss auf REX und Railjet vertaktet und damit der Anschluss gesichert. Auch die anderen Regionalbuslinien im Oberen Gericht, Paznaun- und Stanzertal sowie die Stadtbuslinien in Landeck wurden an den Zugfahrzeiten angepasst.

Viele Orte mit mehr Verbindungen

Einige Orte profitierten besonders vom Fahrplanwechsel vor gut einem Jahr. In Völs und Telfs hält der REX halbstündlich. In Mötz, Rietz und Haiming hält nun auch der REX. In Roppen und Imst gibt es 36 mehr REX-Verbindungen als zuvor.

Die in der Region insgesamt gestiegene StammkundInnenzahl belegt, dass der Fahrplanwechsel mit seinen Verbesserungen Wirklung zeigt und die Bedürfnisse der Menschen traf. VVT-Geschäftsführer Alexander Jug zeigt sich zufrieden: „Diese Entwicklung bestätigt uns klar: Wenn wir den öffentlichen Verkehr konsequent am Bedarf der Menschen ausrichten, steigt die Nachfrage spürbar. Die Verbesserungen im Ötztal, Pitztal und im gesamten Raum Imst–Landeck wurden sorgfältig geplant und gemeinsam mit unseren Partnern erfolgreich umgesetzt. Dass sich das nun in einem starken Plus an Stammkundinnen und Stammkunden widerspiegelt, freut uns enorm.“