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Neue Öffi-Achsen im Unterland: Kufstein-St. Johann und Wörgl-Kitzbühel mit durchgängiger Buslinie

Seit dem 14. Dezember des vergangenen Jahres bestehen zwischen Kufstein und St. Johann sowie zwischen Wörgl und Kitzbühel neue durchgehende Busverbindungen über das Sölllandl. Die neue Linienführung bringt klare strukturelle Verbesserungen im regionalen Busverkehr und schafft eine einheitliche Durchbindung, die bisher in dieser Form nicht vorhanden war.

VVT-Bus vor Wildem Kaiser

Die Anpassungen sorgen für eine verbesserte Taktung, vereinfachte Routenverläufe und optimierte Anschlüsse an den Zugverkehr im Tiroler Unterland.

Die konkreten Änderungen im Überblick

  • Durchgängige Verbindungen zwischen Wörgl und Kitzbühel (Linie 865), sowie Kufstein und St. Johann (Linie 866) jeweils über das Sölllandl (Söll, Scheffau am Wilden Kaiser, Ellmau, Going am Wilden Kaiser)
  • Zwischen Kufstein und St. Johann 28 Direktverbindungen unter der Woche, 18 an Samstagen, 10 am Sonntag
  • Zwischen Wörgl und Kitzbühel 20 Direktverbindungen unter der Woche, 12 an Samstagen, 8 am Sonntag
  • 104 statt bisher 45 Gesamtverbindungen pro Woche durch das Sölllandl
  • Verdoppelung der Samstag-Verbindungen im Sölllandl
  • Zwei neue durchgehende Linien (865 und 866) ersetzen die drei Vorgänger-Linien mit Umstiegen (4006, 4060, 4902)
  • Neuer Bushalt: Scheffau am Wilden Kaiser Bergbahn
  • Bessere Anschlüsse an den Zugverkehr in Kufstein, Wörgl, St. Johann und Kitzbühel

Fahrgastzahlen bestätigen neues Öffi-Konzept

Die ersten Fahrgastmessungen vom Jänner zeigen bereits, dass die Busse sehr gut genutzt werden. Mit der Linie 865 (Wörgl – Kitzbühel) fuhren in diesem Monat insgesamt rund 18.000 Personen und im Durchschnitt 26 Fahrgäste pro Fahrt. Mit der Linie 866 (Kufstein – St. Johann) fuhren im Jänner rund 28.000 Personen und im Durchschnitt 32 Fahrgäste pro Fahrt.

„Gute öffentliche Mobilität zeigt sich dort, wo sie im Alltag einfach funktioniert. Mit den neuen Buslinien zwischen den Bezirken Kufstein und Kitzbühel schaffen wir genau das im Unterland: klare Strukturen, verlässliche Verbindungen und ein Angebot, das sich an den tatsächlichen Wegen der Menschen orientiert. Die neue Öffi-Achse verbindet die zwei Bezirke und die Gemeinden enger miteinander, stärkt die Region als Ganzes und ist ein weiterer konsequenter Schritt hin zu moderner, klimafreundlicher Mobilität in Tirol“, resümiert Mobilitätslandesrat René Zumtobel.

Von den Neuerungen profitieren diese Gemeinden: Wörgl, Kirchbichl, Itter, Söll, Scheffau am Wilden Kaiser, Ellmau, Going am Wilden Kaiser, Oberndorf i. T., Reith bei Kitzbühel, Kitzbühel, Kufstein, Schwoich und St. Johann i. T.

VVT plante Änderungen gemeinsam mit Partnern vor Ort

Die Neuerungen wurden vom VVT nach erfolgreichen Abstimmungen mit dem Tourismusverband sowie dem Planungsverband Wilder Kaiser realisiert. Die regionalen Vertreter unterstreichen die Bedeutung der Neuerungen. PV-Obmann Christian Tschugg betont: „Für unsere Gemeinden im Sölllandl ist die neue Öffi-Achse ein echter Meilenstein. Die durchgängige Verbindung stärkt die regionale Zusammenarbeit.“

Ergänzend hebt TVB-GF Lukas Krösslhuber den touristischen Aspekt hervor: „Die neue Linienführung schafft eine deutlich bessere Erreichbarkeit für Gäste und verbessert gleichzeitig die Mobilität der Einheimischen. Damit setzen wir einen wichtigen Impuls für einen nachhaltigen Tourismus.“  

Klare Verbesserung für Menschen in der Region

VVT-Geschäftsführer Alexander Jug freut sich über die gelungene Verbesserung: „Für die Bürgerinnen und Bürger dieser Gemeinden bedeuten die neuen Linien eine deutliche Erleichterung im Alltag. Fahrgäste profitieren von durchgehenden Verbindungen, besseren Anschlüssen und einem insgesamt einfacheren Zugang zum öffentlichen Verkehr. Die Fahrgastzahlen bestätigen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. “